Biologie
Hämophilie – Was tun, wenn das Blut nicht gerinnen kann?
28. Februar 2010 - 22:30 | Autor: Julia Merlot | Typ: Berichte
Unser täglich Fleisch und die Schweinegrippe
18. Juli 2009 - 13:32 | Autor: Manolya Ezgimen | Typ: Berichte
Wenn Beute trickst – und Jäger hungrig bleiben
1. August 2008 - 16:30 | Autor: Eva Heidenfelder | Typ: Berichte
Schwärmen und schwärmen lassen – gemeinsam ans Ziel
1. August 2008 - 14:30 | Autor: Susanne Wegner | Typ: Berichte
Wir sind berechenbar – Wie sich das Verhalten von Menschenmassen voraussagen lässt.
1. August 2008 - 14:00 | Autor: Nike Bodenbach | Typ: Berichte
Die Natur als Vorbild für die Wissenschaft
1. August 2008 - 12:27 | Autor: Katja Eisert | Typ: Berichte
Wer zählt die Arten, nennt die Namen...?
31. März 2008 - 8:35 | Autor: Andreas Wessel | Typ: Berichte
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Dass es Menschen gibt, die bereits nach kleinen Verletzungen nicht mehr aufhören
zu bluten, weiß man seit dem Altertum. Inzwischen gibt es gute Therapien mit
künstlich hergestellten Gerinnungsstoffen. In Zukunft könnte eine Gentherapie
Heilung bringen, doch noch stehen Forscher vor Hürden.
Wenn Müll verrottet, entsteht klimaschädliches Methan. Gelangt es in die Atmosphäre,
richtet es großen Schaden an. Forscher arbeiten an einer Methode, dies zu verhindern.
Dazu reichen Sand, Kies, Erde – und spezielle Bakterien.
Eine Milliarde Menschen sind unternährt. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind.
Nicht der Mangel an verfügbaren Lebensmitteln, sondern ein perverses Weltwirtschaftssystem
trägt daran Schuld. Mauricio García vom Schweizer Hilfswerk Swissaid
sprach mit sciencegarden darüber, warum auch in ressourcenreichen Ländern
wie Kolumbien Menschen arm sind und was dagegen zu tun ist.
SARS,
Vogelgrippe, BSE oder Schweinegrippe sind alles Krankheiten, die von Tieren
auf Menschen übertragen wurden. Begünstigt hat dies wahrscheinlich die aus dem
zunehmenden menschlichen Verlangen nach Fleisch geborene Massentierhaltung.
David Baltimore erhielt 1975, im Alter von 37 Jahren, den Medizin-Nobelpreis. Der Wegbereiter der Gentechnik forscht am California Institute of Technology in Los Angeles und sprach mit sciencegarden über die Hoch- und Tiefpunkte seiner außergewöhnlichen Karriere.
Der
Mensch beobachtet die Tierwelt, um sein eigenes Verhalten besser zu verstehen.
Besonders beim Schwarmverhalten scheinen die Rückschlüsse eindeutig zu sein
– der Mensch organisiert sich in bestimmten Situationen instinktiv in einem
Schwarm. Oder etwa doch nicht?
Fressen
und gefressen werden: Das ist der natürliche Kreislauf des Lebens. Doch was,
wenn die Beute nicht im Magen des Räubers landen will. Und deshalb mit „fiesen“
Tricks arbeitet? Denn viele Organismen wissen: In der Masse liegt die Klasse.
Und bilden Schwärme. Für sie ein Segen, für den Jäger aber ein Fluch.
Der
Klimawandel soll für die weltweite Erwärmung der Meere verantwortlich sein.
Doch bringt er nicht nur Verlierer hervor. Manchen Tierarten eröffnen sich ganz
neue Chancen.
Was
wäre das Meer ohne Fischschwärme? Umweltgifte schwappen ins Meer und beeinflussen
den Orientierungssinn von Meerestieren. Welche Folgen hat das für das maritime
Ökosystem?
Sie wollen dem Geheimnis Schwarmintelligenz auf die Spur kommen: Verhaltensbiologen aus Leeds und Informatiker aus Lübeck.
Von den kleinen Fortschritten mit Fischen und den großen Hoffnungen der Menschen.
Immer steht uns jemand im Weg. Immer! Meist nervt das nur, aber wenn eine Gefahrensituation eintritt, sind verstopfte Notausgänge lebensgefährlich. Deshalb untersuchen Forscher das Verhalten von Menschenmassen.
Im
Kollektiv bewältigen Ameisen und Vögel komplexe Aufgaben. Deren Schwarmintelligenz
machen sich Forscher in der Informatik und der Mathematik zunutze.
Unser
Planet beherbergt schätzungsweise zwischen vier und 100 Millionen Organismenarten.
Von ihnen sind aber nur anderthalb bis zwei Millionen Arten bekannt – und auch
das nur schätzungsweise. Es gibt also noch allerhand zu tun. Doch wer zählt
nach?
Der
Chemiker Thomas Tuschl bekam in Berlin den Scheringpreis verliehen. Viele
Kollegen sagen, er wird eines Tages den Nobelpreis für seine Arbeit über
RNA-Interferenz bekommen. Im Interview spricht er über Eliten, seine
Forschung und darüber, wie man als Wissenschaftler weiter kommt.
In
jeder Zelle stecken zwei Meter Instruktionen fürs Leben. DNS. Ein riesiger
Faden, unsichtbar, unfassbar. Eigentlich. Es sei denn, man begibt sich ins
Gläserne Labor. Hier wird selbst das Unsichtbare sichtbar und das Unfassbare
fassbar gemacht.