Natur + Technik

Hämophilie – Was tun, wenn das Blut nicht gerinnen kann?

Dass es Menschen gibt, die bereits nach kleinen Verletzungen nicht mehr aufhören zu bluten, weiß man seit dem Altertum. Inzwischen gibt es gute Therapien mit künstlich hergestellten Gerinnungsstoffen. In Zukunft könnte eine Gentherapie Heilung bringen, doch noch stehen Forscher vor Hürden.

Mit Bakterien gegen den Klimawandel

Mülldeponie Wenn Müll verrottet, entsteht klimaschädliches Methan. Gelangt es in die Atmosphäre, richtet es großen Schaden an. Forscher arbeiten an einer Methode, dies zu verhindern. Dazu reichen Sand, Kies, Erde – und spezielle Bakterien.

Hungern in Zeiten des Überflusses

Zeltstadt Landvertriebener in der Hauptstadt Bogotá Eine Milliarde Menschen sind unternährt. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind. Nicht der Mangel an verfügbaren Lebensmitteln, sondern ein perverses Weltwirtschaftssystem trägt daran Schuld. Mauricio García vom Schweizer Hilfswerk Swissaid sprach mit sciencegarden darüber, warum auch in ressourcenreichen Ländern wie Kolumbien Menschen arm sind und was dagegen zu tun ist.

Genetik von Genie und Wahnsinn

Nobelpreisträger John NashKünstler und Wissenschaftler sind verrückt, so ein weit verbreitetes Klischee. Mit Hilfe moderner Genforschung versucht man nun, dem Zusammenhang von Kreativität und psychischen Störungen auf den Grund zu gehen.

"It's 460 degrees Celsius on Planet Venus"

AlternativtextAs the economic crisis continues and governments spend billions of Euros on rescuing their choking car industries, we shouldn't forget about the much more severe climate crisis, warns climate expert Jean-Louis Fellous from the European Space Agency. If key decisions are not taken now, it could be too late to stop irreversible global warming.

Unser täglich Fleisch und die Schweinegrippe

SARS, Vogelgrippe, BSE oder Schweinegrippe sind alles Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen wurden. Begünstigt hat dies wahrscheinlich die aus dem zunehmenden menschlichen Verlangen nach Fleisch geborene Massentierhaltung.

Kein Fingerabdruck: Ein Fall für die Forschung?

FingerabdruckSie halten ein Glas in der Hand, ohne einen Fingerabdruck zu hinterlassen? Oder Ihnen wird die Einreise in die USA auf Grund fehlender Kurven und Linien auf Ihren Fingerkuppen verweigert? Der Mensch hat doch einen einzigartigen Fingerabdruck, oder?
Falsch - nicht jeder.

Leiden Ratten an Schizophrenie?

Wenn ein Biologe erzählt, dass er Krebs bei Mäusen oder Ratten erforscht, zieht niemand die Augenbrauen hoch. Biopsychologen, die sich der Nagetiere für die Erforschung psychischer Erkrankungen bedienen, müssen hingegen ihre Experimente an Tieren oft rechtfertigen. Leiden etwa auch Ratten an Schizophrenie, Depression oder Zwangsstörungen?

Von der grauen Maus zum Visualisierungstool

Udo KuckartzCAQDAS – hinter dieser eigentümlich klingenden Abkürzung stehen Softwarepakete, die Sozialwissenschaftlern bei der Organisation von großen Textmengen helfen sollen. Udo Kuckartz gehört zum Urgestein der Entwicklerszene und spricht mit sciencegarden über vergangene und zukünftige Entwicklungen im Bereich der computerunterstützen Auswertung von verschrifteten Daten.

"Die beste Zeit in meiner Karriere"

Alternativtext David Baltimore erhielt 1975, im Alter von 37 Jahren, den Medizin-Nobelpreis. Der Wegbereiter der Gentechnik forscht am California Institute of Technology in Los Angeles und sprach mit sciencegarden über die Hoch- und Tiefpunkte seiner außergewöhnlichen Karriere.

Forschen für die Formel 1

Dr. Uwe GleiterWer entwickelt eigentlich das Fahrwerk eines Motorsport-Rennwagens? Ein Bauingenieur! Wir sprechen mit Dr. Uwe Gleiter über Kunststoffe, Betonkanus und den Unterschied zwischen Bauwerken und Autos.

"Das führt zwangsläufig zu Missverständnissen"

FußgängerDer Mensch beobachtet die Tierwelt, um sein eigenes Verhalten besser zu verstehen. Besonders beim Schwarmverhalten scheinen die Rückschlüsse eindeutig zu sein – der Mensch organisiert sich in bestimmten Situationen instinktiv in einem Schwarm. Oder etwa doch nicht?

Wenn Beute trickst – und Jäger hungrig bleiben

Zackenbarsch im Silverside-SchwarmFressen und gefressen werden: Das ist der natürliche Kreislauf des Lebens. Doch was, wenn die Beute nicht im Magen des Räubers landen will. Und deshalb mit „fiesen“ Tricks arbeitet? Denn viele Organismen wissen: In der Masse liegt die Klasse. Und bilden Schwärme. Für sie ein Segen, für den Jäger aber ein Fluch.

Ein Piranha kommt ungern allein

In Gefangenschaft sind Piranhas meist allein unterwegsWir kennen Piranhas als erbarmungslose Killer. Doch brasilianische und schottische Forscher decken auf: Piranhas sind Angsthasen – zumindest außerhalb ihres Schwarms.

Klimawandel: Verlierer und Gewinner im Meer

WalDer Klimawandel soll für die weltweite Erwärmung der Meere verantwortlich sein. Doch bringt er nicht nur Verlierer hervor. Manchen Tierarten eröffnen sich ganz neue Chancen.

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