Influenza-A-Viren befallen Menschen und verschiedene Säugetierarten wie
Schweine, Pferde und Enten. Sie ändern häufig ihre äußere
Hülle und entwischen so unserem Immunsystem.
Influenza-B-Viren befallen nur Menschen.
Die Oberfläche der Viren weist spezifische Merkmale auf. Auf ihr finden
sich Eiweißmoleküle, die in verschiedenen Ausprägungen und Kombinationen
vorkommen können. Diese dienen zur Einteilung der Influenza-A-Viren in
Subtypen. Zu den beiden wichtigsten Molekülen gehören das Hämagglutinin
(H) und die Neuraminidase (N). Bis heute gibt es 16 H-Untertypen und 9 N-Untertypen.
Das Hämagglutinin ermöglicht das Eindringen des Virus‘ in die
Zelle. Die Neuraminidase sorgt dafür, dass sich die Viren nach ihrer Vervielfältigung
aus der infizierten Zelle befreien können, um dann andere intakte Zellen
zu befallen.