Schwärme
Auf den Spuren der Schwärmerei
1. August 2008 - 20:00 | Autor: Eva Heidenfelder | Jenny Sterzing | Verena Berghof | Typ: Fundstücke
Wenn Beute trickst – und Jäger hungrig bleiben
1. August 2008 - 16:30 | Autor: Eva Heidenfelder | Typ: Berichte
Schwärmen und schwärmen lassen – gemeinsam ans Ziel
1. August 2008 - 14:30 | Autor: Susanne Wegner | Typ: Berichte
Wir sind berechenbar – Wie sich das Verhalten von Menschenmassen voraussagen lässt.
1. August 2008 - 14:00 | Autor: Nike Bodenbach | Typ: Berichte
Die Natur als Vorbild für die Wissenschaft
1. August 2008 - 12:27 | Autor: Katja Eisert | Typ: Berichte
Beitragskategorien
Arbeitswelt
Australien
Bautechnik
Bibliotheken
Biologie
Computertechnik
Energie
Erziehung & Schule
Ethik
Film
Forschungsarbeit
Forschungspolitik
Fotographie
Genforschung
Geschichte
Gesellschaft
Hochschule
Informatik
Ingenieurswissenschaft
Internet
Journalismus
Karriere
Klimawandel
Lernen
Liebe
Mathematik
Medizin
Mikroelektronik
Museen
Osteuropa
Philosophie
Physik
Politik
Promotion
Psychologie
Reisen
Religion
Robotik
Schwärme
Sehen
Soziologie
Sprachen
Sprachwissenschaft
Stadt
Stadtplanung
Studentenleben
Studieren im Ausland
Studieren in Deutschland
Studium
Umwelt
Web 2.0
Weihnachten
Wettbewerbe
Wissenschaft
Wissensgesellschaft
Wissensmanagement
Zeitgeist
Zoologie
Ökologie
Ökonomie
Ob für einen Star, Schokolade oder Schuhe – Jeder schwärmt für jemanden oder etwas. Wir haben uns mal auf die Suche gemacht nach Schwärmern und der Herkunft der Schwärmerei.
Der
Mensch beobachtet die Tierwelt, um sein eigenes Verhalten besser zu verstehen.
Besonders beim Schwarmverhalten scheinen die Rückschlüsse eindeutig zu sein
– der Mensch organisiert sich in bestimmten Situationen instinktiv in einem
Schwarm. Oder etwa doch nicht?
Gewalttätige
Übergriffe in der Öffentlichkeit: Alle schauen hin, doch keiner hilft.
Sie
sind schnell, sie sind vernetzt, sie sind schlagkräftig. Eine neue Generation
von Scientology-Gegnern bekämpft die Glaubensgemeinschaft aus dem Internet heraus.
Ihr großer Vorteil: Sie sind ein Smart Mob – eine hoch technisierte Menschenmasse.
Individualismus gilt in unserer Gesellschaft als hohes Gut. Kaum einer wird zugeben wollen, sich fremdbestimmt durch Zeit und Raum zu bewegen. Und doch: Freier Wille ist eine Illusion. Jedenfalls öfter als man denkt!
Fressen
und gefressen werden: Das ist der natürliche Kreislauf des Lebens. Doch was,
wenn die Beute nicht im Magen des Räubers landen will. Und deshalb mit „fiesen“
Tricks arbeitet? Denn viele Organismen wissen: In der Masse liegt die Klasse.
Und bilden Schwärme. Für sie ein Segen, für den Jäger aber ein Fluch.
Wir kennen Piranhas als erbarmungslose Killer. Doch brasilianische und schottische Forscher decken auf: Piranhas sind Angsthasen – zumindest außerhalb ihres Schwarms.
Der
Klimawandel soll für die weltweite Erwärmung der Meere verantwortlich sein.
Doch bringt er nicht nur Verlierer hervor. Manchen Tierarten eröffnen sich ganz
neue Chancen.
Was
wäre das Meer ohne Fischschwärme? Umweltgifte schwappen ins Meer und beeinflussen
den Orientierungssinn von Meerestieren. Welche Folgen hat das für das maritime
Ökosystem?
Sie wollen dem Geheimnis Schwarmintelligenz auf die Spur kommen: Verhaltensbiologen aus Leeds und Informatiker aus Lübeck.
Von den kleinen Fortschritten mit Fischen und den großen Hoffnungen der Menschen.
Immer steht uns jemand im Weg. Immer! Meist nervt das nur, aber wenn eine Gefahrensituation eintritt, sind verstopfte Notausgänge lebensgefährlich. Deshalb untersuchen Forscher das Verhalten von Menschenmassen.
Im
Kollektiv bewältigen Ameisen und Vögel komplexe Aufgaben. Deren Schwarmintelligenz
machen sich Forscher in der Informatik und der Mathematik zunutze.
Smart Dust ist die elektronische Form eines Schwarms: winzige Computer, die sich selbstständig organisieren und vernetzen. Der „schlaue Staub“ kann überall ausgestreut werden und dort Informationen sammeln, etwa über Temperatur, Druck oder Feuchtigkeit. Wer das braucht? Weinbauern, zum Beispiel.

