Philosophie
Der Mensch hat keinen Wert, sondern eine Würde
19. Februar 2010 - 19:30 | Autor: Annabel Bayatloo | Typ: Meinungen
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Wie viel ist ein Mensch wert? Das lasse sich nicht beziffern, sagt der Theologe
und Ethiker Dr. Frank Martin Brunn und argumentiert: Der Mensch hat eine Würde,
und die ist nicht abstufbar. Ein Gespräch über die ethischen Konzepte zur Würde
des menschlichen Lebens – auch in umstrittenen Bereichen der Forschung.
Alle
Menschen haben eine Weltanschauung – aber welche? Der „Philomat“, ein Weltanschauungsermittlungsapparat
in Buchform, hilft uns, das herauszukriegen. Spielerisch und anspruchsvoll zugleich
gibt er dem eigenen Denken einen Namen und führt in die Philosophie ein, ohne
sich anzubiedern.
Immanuel Kant ist auch 275 Jahre nach seiner Geburt so aktuell wie eh und je. Allerdings ist der Königsberger Meisterdenker nicht ganz einfach zu verstehen. Wie also mit der Kant-Lektüre beginnen? Und mit welcher Ausgabe? sciencegarden hat die Vor- und Nachteile von vier maßgeblichen Kant-Editionen getestet und mit namhaften Experten gesprochen.
Am 22. April 1724 wurde Immanuel Kant geboren, ohne den die moderne Philosophie undenkbar wäre. Weniger bekannt ist, dass Kant auch eine bedeutende Erziehungsphilosophie entwarf. Selbst viele Pädagogen haben davon noch nie gehört. Aber das ist nicht allein ihre Schuld.
Einsamkeit
ist nicht nur ein individuelles Schicksal, sondern auch eine gefährliche gesellschaftliche
Kraft. Doch statt sie zu bekämpfen, sollten wir sie annehmen und für den Aufbau
neuer, tieferer Beziehungen nutzen, meint der amerikanische Politikwissenschaftler
Thomas Dumm.
Um
die Philosophie ist es an den Universitäten schlecht bestellt. Die akademischen
Philosophen von heute eifern nicht mehr den existentiellen Fragen des Lebens
nach, sondern ECTS-Punkten und Drittmitteln. Die Ökonomisierung der Universitäten
macht der wirklichen Sinnsuche den Garaus.
Die
Autobiographie des 1994 verstorbenen Wissenschaftstheoretikers Paul Feyerabend
ist ein akademischer Schelmenroman allererster Güte und eine Inspirationsquelle
für angehende Akademiker, die fröhliche Wissenschaft betreiben wollen, sich
aber nicht recht trauen.
Der
Mensch beobachtet die Tierwelt, um sein eigenes Verhalten besser zu verstehen.
Besonders beim Schwarmverhalten scheinen die Rückschlüsse eindeutig zu sein
– der Mensch organisiert sich in bestimmten Situationen instinktiv in einem
Schwarm. Oder etwa doch nicht?
Der UTB-Verlag hat unter dem Titel "Profile" eine neue Einführungsreihe herausgebracht. Sciencgarden hat nachgeprüft, inwiefern sie ihrem Namen gerecht wird.
Der
Meiner-Verlag gibt Hegels Hauptwerke im Schuber zu einem Schnäppchenpreis ab
– ein Grund mehr, die Werbetrommel für den Weltgeist zu rühren.
Die neue WBG-Buchreihe „Berufe für...“ gewährt orientierungslosen Studierenden Einblicke in unterschiedliche Berufsbiographien. Ob das hilft?
Im
Kern des christlichen Weihnachtsfestes steht das Schenken, nicht nur materiell.
Bereits Ende der 1950er Jahre dachte der Philosoph Theodor W. Adorno darüber
nach. Ein Vorschlag zum Handeln...
Weihnachten
ist ein besinnliches Fest. Die gewonnene Zeit kann man bestens zum Nachdenken über
wichtige Fragen nutzen. Alte und neue Philosophen leisten dazu ihren Beitrag.
Vielleicht
ist mit Jacques Derrida einer der letzten großen Philosophen gestorben.
Er suchte keine Wahrheiten, sondern zerlegt sie. Derrida praktizierte das
endlose Fragen, ein Denken jenseits evaluierbarer Größen...