Gesellschaft
Der Mensch hat keinen Wert, sondern eine Würde
19. Februar 2010 - 19:30 | Autor: Annabel Bayatloo | Typ: Meinungen
Leidest Du noch, oder deprimierst Du Dich schon?
13. Januar 2010 - 4:26 | Autor: Benedikt Rogge | Typ: Meinungen
"Kein Anlauf zur Wiedereinführung der Studiengebühren in Hessen"
1. Oktober 2008 - 2:10 | Autor: Moritz Trebeljahr | Typ: Berichte
"Ein obrigkeitsgesteuertes Europa verspielt sein Erbe"
1. Oktober 2008 - 1:50 | Autor: Joachim Jachnow | Typ: Berichte
Auf den Spuren der Schwärmerei
1. August 2008 - 20:00 | Autor: Eva Heidenfelder | Jenny Sterzing | Verena Berghof | Typ: Fundstücke
Wir sind berechenbar – Wie sich das Verhalten von Menschenmassen voraussagen lässt.
1. August 2008 - 14:00 | Autor: Nike Bodenbach | Typ: Berichte
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Wie viel ist ein Mensch wert? Das lasse sich nicht beziffern, sagt der Theologe
und Ethiker Dr. Frank Martin Brunn und argumentiert: Der Mensch hat eine Würde,
und die ist nicht abstufbar. Ein Gespräch über die ethischen Konzepte zur Würde
des menschlichen Lebens – auch in umstrittenen Bereichen der Forschung.
Bei der Depression dürfen wir nicht nur auf das kranke Individuum schauen. Wir
müssen auch die gesellschaftlichen Ursachen des Leidens erkennen. Um die Depression
zu bekämpfen, fordern viele eine bessere Diagnostik und therapeutische Versorgung.
Der psychiatrische Blick übersieht jedoch die gesellschaftlichen Ursachen und
die politische Dimension depressiver Symptome. Das darf so nicht bleiben.
Selbstfindung
per pedes ist groß in Mode. In seinem Buch „Wohin pilgern wir?“ erklärt Notker
Wolf, warum der Weg nicht das Ziel ist, und erzählt von mittelalterlichen Reisenden,
denen die Pilgerfahrt als Alibi für ihre Abenteuerreisen diente. Die bewundernswerte
Kenntnistiefe des Autors, gepaart mit seinem herzlichen Humor, macht das Buch
zu einem Lesevergnügen.
Vor
15 Jahren wurde in Moskau der Journalist Dmitrij Cholodow ermordet. Seine Mörder
bleiben auf freiem Fuß. Es war der erste politische Journalistentod im neuen
Rußland – der Anfang einer Serie.
Einsamkeit
ist nicht nur ein individuelles Schicksal, sondern auch eine gefährliche gesellschaftliche
Kraft. Doch statt sie zu bekämpfen, sollten wir sie annehmen und für den Aufbau
neuer, tieferer Beziehungen nutzen, meint der amerikanische Politikwissenschaftler
Thomas Dumm.
Seit
der letzten Landtagswahl im Januar dieses Jahres regiert Roland Koch (CDU) in
Hessen nur noch geschäftsführend. Im sciencegarden-Interview erklärt
er dennoch selbstbewusst, warum Universitäten Dienstleistungsunternehmen werden
sollen und Studiengebühren sinnvoll sind, auch wenn er sie in Hessen so schnell
nicht wieder einführen will.
Am
12. Juni dieses Jahres lehnte eine Mehrheit der Iren den Reformvertrag von Lissabon
ab. Darauf hieß es fast unisono in den Medien, Europa befände sich in der Krise.
Dabei gibt es mehr als gute Gründe den Vertrag zu verwerfen. Demokratie, Rechts-
und Sozialstaatlichkeit stehen auf dem Spiel.
Die
Europäische Union steht vor dem Scheideweg. Roman Huber von Mehr Demokratie
sprach mit sciencegarden über die schleichende Entdemokratisierung und mögliche
Gegenrezepte.
Ob für einen Star, Schokolade oder Schuhe – Jeder schwärmt für jemanden oder etwas. Wir haben uns mal auf die Suche gemacht nach Schwärmern und der Herkunft der Schwärmerei.
Der
Mensch beobachtet die Tierwelt, um sein eigenes Verhalten besser zu verstehen.
Besonders beim Schwarmverhalten scheinen die Rückschlüsse eindeutig zu sein
– der Mensch organisiert sich in bestimmten Situationen instinktiv in einem
Schwarm. Oder etwa doch nicht?
Gewalttätige
Übergriffe in der Öffentlichkeit: Alle schauen hin, doch keiner hilft.
Sie
sind schnell, sie sind vernetzt, sie sind schlagkräftig. Eine neue Generation
von Scientology-Gegnern bekämpft die Glaubensgemeinschaft aus dem Internet heraus.
Ihr großer Vorteil: Sie sind ein Smart Mob – eine hoch technisierte Menschenmasse.
Immer steht uns jemand im Weg. Immer! Meist nervt das nur, aber wenn eine Gefahrensituation eintritt, sind verstopfte Notausgänge lebensgefährlich. Deshalb untersuchen Forscher das Verhalten von Menschenmassen.
Der als Kommunist bekannte Schriftsteller Dietmar Dath hat eine Streitschrift verfasst. Die Argumente in ‚Maschinenwinter’ bauen mehr auf bürgerlichen Idealen als auf linken Parolen. Viel Nach- und Weiterdenkenswertes bietet Daths sozialistisches Programm dem, der sich traut den Schutz von Denkschubladen zu verlassen.