Web 2.0
Web 2.0 in Berlin
"Natives", interessierte Beobachter und Kritiker des Web 2.0 kommen vom 18.-21. März 2010 in Berlin voll auf ihre Kosten.
Am 18. März lädt InWent, die ehemalige Carl-Duisberg-Gesellschaft zum Thema "Citizen Journalism" ins FAZ-Forum in Berlin ein. Renommierte Redner, vor allem aus Entwicklungsländern, sprechen zur Bedeutung neuer Medien und eines "neuen Journalismus" als Stimme der Benachteiligten.
Mit einem eher leeren Tagungsprogramm beginnt am 20. März das "Politicamp .10". Die Generation der "Digital Natives" lädt Politiker zum Dia- bzw. Multilog ein. Als Besonderheit sind für einen Großteil der Zeit nur Räume reserviert - die es gilt, mit eigenen Ideen und Konzepten zu füllen.
Wissenschaftsjournalismus vs. Blogs?
Carsten Könneker, Chefredakteur von Gehirn&Geist sowie epoc, präsentiert in seiner Guten Stube die mehrteilige Aufzeichnung einer Podiumsdiskussion der gerade vergangenen Frankfurter Buchmesse. An dem von science2public veranstalteten Science Sunday diskutierten unter der Moderation von Annette Leßmöllmann (Hochschule Darmstadt sowie Brainlogs) er selbst, Sven Keßen (Begrenzte Wissenschaft), Mathias Schindler (Wikimedia Deutschland), Marc Scheloske (Scienceblogs.de sowie wissenswerkstatt), Thomas Wanhoff (Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft) und für sciencegarden Chefredakteur Christian Dries über Chancen und Risiken von Blogs für den Wissenschaftsjournalismus.
Hier ein Auszug:
Wissenschaft 2.0
Wo ist noch mal mein Exzerpt zur "Metaphysik der Sitten"? Wie hieß doch gleich der nette Kollege auf der Konferenz in Sydney, mit dem ich meine Notizen verlinken wollte? Dieser Zettel mit der Bibliographie zu..., der war...?
Wer kennt das nicht: Ein haufen guter Ideen, Stichpunkte, Gliederungen und Querverweise - aber keine Ordnung, in die alles reinpasst, was das Wissenschaftlerherz höher schlagen lässt und den Forscherinnenkopf frei macht für das Eigentliche. Einfach, übersichtlich, immer verfügbar.
Das dachten sich auch einige Würzburger Wissenschaftler. Sie erfanden scholarz.net, die weltweit erste integrierte Forscher-Plattform, die man einfach und von überall abrufen kann. Über einen Login stehen den wissenschaftlich Arbeitenden ein virtuelles Arbeitszimmer und die Summe ihrer Daten und Literatur in einem ausgeklügelten Datenmanagement zur Verfügung.
Zudem können die Nutzer ihr Profil mit Lebenslauf, Forschungsschwerpunkten und Publikationsverzeichnis anlegen und mit anderen Wissenschaftlern vernetzt arbeiten. Dias Portal ist für private Nutzer kostenlos.
