sciencegarden Blog
Web 2.0 in Berlin
"Natives", interessierte Beobachter und Kritiker des Web 2.0 kommen vom 18.-21. März 2010 in Berlin voll auf ihre Kosten.
Am 18. März lädt InWent, die ehemalige Carl-Duisberg-Gesellschaft zum Thema "Citizen Journalism" ins FAZ-Forum in Berlin ein. Renommierte Redner, vor allem aus Entwicklungsländern, sprechen zur Bedeutung neuer Medien und eines "neuen Journalismus" als Stimme der Benachteiligten.
Mit einem eher leeren Tagungsprogramm beginnt am 20. März das "Politicamp .10". Die Generation der "Digital Natives" lädt Politiker zum Dia- bzw. Multilog ein. Als Besonderheit sind für einen Großteil der Zeit nur Räume reserviert - die es gilt, mit eigenen Ideen und Konzepten zu füllen.
"Öffentliches Interesse"
"Welche Maßnahmen planen Sie zur Eindämmung des Konflikts im Mittleren Osten ? Oder zur Senkung der Inflationsrate, der Kriminalitätsrate, der Arbeitslosenquote ? Wie sehen Ihre Pläne für den Schutz der Umwelt oder die Verminderung der Gefahr eines Atomkrieges aus ? Was planen Sie, im Hinblick auf die NATO, die OPEC, die CIA, die Bemühungen um eine stärkere Integration von Ethnische Minderheiten und Frauen in das öffentliche und wirtschaftliche Leben und die ungeheuerliche Behandlung der Bahais im Iran zu tun ? Was gedenken Sie zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus zu unternehmen. Ich bin so frei und antworte an Ihrer Stelle: Gar nichts."
Postman, Neil: Wir amüsieren uns zu Tode, 1985.
Grafik: Dieter Schütz/pixelio.de
Übersetzungswettbewerb für Schüler und Studierende
"The Great Depression" lautet das Oberthema eines Theaterstücks, welches das Theater Bielefeld gern übersetzt haben möchte. Aber Achtung, jetzt kommt's: von allen, die dazu Lust haben und sich aufgerufen fühlen. Interessierte Schüler, Studierende und Gruppen bekommen weitere Auskünfte hier.
Ein Preis ist selbstverständlich auch ausgeschrieben!
Bedrückend real
Das Studium ist kein Zuckerschlecken. Diese Erfahrung macht jedenfalls der Zuschauer des Kinofilms "13 Semester", wenn er Momo, der endlich aus der brandenburgischen Provinz weg will und "nach 20 Jahren endlich wieder Moritz heißen", durch diese quälend lange Zahl akademischer Zeiteinheiten begleitet.
Dabei ist es nicht einmal das mit Ach und Krach bestandene Vordiplom, das sich der sympathische Protagonist (Max Riemelt) durch eine ungleiche Freundschaft mit seinem indischen Kommilitonen Raswin halb erschleicht und halb erkämpft. Vielmehr sind es die vielen, kleinen Stiche - die Entscheidung für die Liebe und damit leider gegen den Erfolg oder die Notwendigkeit, sich nach zermürbender Suche schließlich mit einer unpassenden WG zu arrangieren und so sich und den eigenen Werdegang teilweise einem Menschen auszuliefern, mit dem man nichts gemeinsam hat außer dem Bedürfnis nach einer Bleibe -, die den Film so schwer erträglich machen.
Mit einer unerbittlichen Scharfstellung auf Details setzt Regisseur Frieder Wittich die Trostlosigkeit des Studentenlebens in Szene: Wenn "Momo" - wie er immer noch genannt wird, nach einer WG-Party auf der Couch aufwacht, ekelt sich (auch) der Zuschauer davor, die nackten Füße in all das zu stellen, was da auf dem Teppich die ekelhaftesten Assoziationen von Party-Hinterlassenschaften weckt. Und wieviel banaler und deshalb zum Unwohlsein real kann die Ärmlichkeit manches Studentenlebens dargestellt werden, als durch einen männlichen Partner, der während der Beinrasur seiner Freundin in der Badewanne sein Nutellabrot schmiert - unterdessen deren offenbar erfolgreicherer Studienkollege durchs Fenster sieht? Da verwundert es dann auch nicht, dass Momo an seinem 24. Geburtstag die letzten ihm verbliebenen Gefährten mit einem Satz wie eine gedämpfte Haubitze vor den Kopf stößt: "Ich kann im Moment nunmal nicht auf Menschen."
Und die realistische Erzählweise lässt auch den Zuschauer nicht aus der Ödnis des wirklichen Studentenlebens entkommen: filmische Mittel wie Rückblenden werden in "13 Semester" nur selten und dann so auffällig eingesetzt, dass sie statt einer Flucht eher eine Verstärkung der bedrückenden Stimmung bedeuten. So prasseln kurz vor der erlösenden Diplomprüfung alle mühsam gepaukten Formeln und Merksätze mit halluzinatorischen Hall auf Momo ein. Und die Wahl, die Handlung chronologisch zu erzählen, erzeugt spätestens bei der Einblendung "Semester 8" das Gefühl, dass es hier um ein Leiden fast ohne Ende geht.
Zwar gibt es schließlich ein allzu rundes Happy End. Aber davor müssen der Protagonist und sein alter Freund Dirk (Robert Gwisdek) zunächst wieder zusammen finden. Und sich, dem anderen und den Zuschauern gestehen, dass die Uni eine Autobahn ist. Der eine habe irgendwann Angst bekommen, wieder aufzufahren, weil er dann vielleicht merke "dass ich 5 Jahre lang in die falsche Richtung unterwegs war". Und der andere beschreibt seine Uni-Karriere ohne den ihm sonst eigenen Elan als "Überholspur mit 220 Sachen, immer schön Blinker links, Gas rechts" - und fragt sich, ob er nicht mal hätte "aussteigen und sich die Landschaft angucken sollen." Das tut weh in einer Gesellschaft, die vielleicht mit Erfolgreichen und "Losern" umgehen kann. Aber doch nicht mit Zweiflern auf beiden Seiten.
Schnelle Kunst
17 Meisterschüler, 3 Ausstellungen, 2 Wochen. Kein Zweifel, wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Das Projekt hub:kunst.diskurs hat den Zeitgeist zum Programm erhoben und präsentiert ab Donnerstag, den 27.11.09 in Hannover eine Blitzausstellung herausragender Absolventen der HBK Braunschweig. Dokumentiert und kommentiert wird alles in einem eigenen Blog: http://www.kunst-diskurs.de/
Klein, aber oho!

Mit ihrem Microflugzeug errangen Studierende der TU Braunschweig den 2. Platz beim internationalen Wettbewerb in Florida. Gefordert waren unter anderem Präzisionsflug, der Abwurf eines Paintballs und die Erkennung von Zielen am Boden mit Hilfe einer eingebauten Videokamera.
Alle gestellten Aufgaben erfüllten die Braunschweiger Studenten am besten von allen angetretenen Teams. Einzig die geringere Größe des gegnerischen Luftgefährts hinderte die Braunschweiger am Sieg. Nicht schlecht für Studierende im Vordiplom, die bisher noch gar nicht offiziell Kurse in Luft- und Raumfahrttechnik belegen.
Bildquelle: TU Braunschweig
Lesen!
Kaum ein Thema wurde in jeder Zeit so ätzend kritisiert wie das Christentum - und kaum eines so kompromisslos verteidigt. In dieser Debatte nimmt Christian Nürnbergers populäres Sachbuch „Jesus für Zweifler“ schon deshalb eine Sonderstellung ein, weil er weder einen plumpen Verriss der „Idee Gott“ liefert, noch lammfromm die intellektuellen Verrenkungen theologischer Berufs-Apologeten nachvollzieht.
Stattdessen erzählt Nürnberger spannend und kenntnisreich die Geschichte der jüdisch-christlichen Ethik, von der Knechtschaft Israels in Ägypten über die Lebenszeit des historischen Jesus bis in unsere Zeit. Unverhohlen spricht er die Widersprüche der Bibel an, beispielsweise die zwei miteinander unvereinbaren Schöpfungsberichte oder die 6 verschiedenen Versionen der „Speisung der 5000“. Ohne mit der Wimper zu zucken, referiert der Autor, der einst als „Zweifler“ das Theologiestudium abbrach, die Wende evangelischer Theologen in Deutschland zum „areligiösen Christentum“ (D. Sölle), eines aller Mythen und farbig geschilderter Geschichten entblößten Glaubens. Wenn er dann noch die Predigten, die viele Pfarrer mit luftigen Assoziation um die ihrer Heiligkeit entledigten Bibelgeschichten herumspinnen, süffisant als „Gerede“ und „Krampf“ bezeichnet, ist der Punkt erreicht, an dem jedem Vertreter der „Christentum-ist-Quatsch“-Fraktion das Herz aufgehen müsste.
Das klassische Atheisten-Argument jedoch, die Frage nach Gott erledige sich automatisch mit dem Fortschreiten wissenschaftlicher Erkenntnis, wischt er angesichts der humanen Katastrophen des 20. Jahrhunderts fast beiläufig vom Tisch. Indem dies in einem Schwung mit der Kritik an christlichen und islamischen Fundamentalisten auf der einen und naiven Horoskop- und Abergläubigen auf der anderen Seite geschieht, kommt Nürnberger an diesem Punkt der Freilegung des erhaltenswerten Kerns jüdisch-christlichen Denkens bereits sehr nahe, ein Kern, der sich im Verlauf der Darstellung als einzigartiger innerer Zusammenhang zwischen dem monotheistischen Glauben an einen das Menschliche weit übersteigenden Gott, individueller Emanzipation und einer auf Gleichheit gründenden Gesellschaft.
Den gedanklichen Weg zu dieser Position schmückt Nürnberger mit erhellenden Schilderungen der Entstehungsgeschichte der Bibel. Dabei wechselt er stilistisch zwischen gut verständlichem Sachbuch und persönlichem Zeugnis seines aufgeklärten Unglaubens. Die Breite seiner Kenntnisse und sein wahres erzählerisches Geschick flammen jedoch in den Passagen am meisten auf, die die Widersprüche unserer Zeit zwischen dem Vertrauen in eine hoch entwickelte (und im Prinzip nachvollziehbare) Technik und dem (jedes Nachdenkens baren) naiven Kinderglauben auch der Christen in Deutschland aufzeigen.
Am Rande seiner vielschichtigen Argumentation beachtet Nürnberger auch solche Details wie die (sicherlich diskutable) Rolle von Dorfkirchen als „Kulturträger“, in denen Kinder „Texte von hoher sprachlicher Qualität“ lernen können. Wie differenziert sein Bild des Christentums jedoch auch in lebenspraktischen Fragen ist, zeigt nicht zuletzt die Unterscheidung zwischen christlicher Gemeinde („Die Sozialordnung Gottes“) und der Amtskirche, die der Autor ironisch als „Vereine zur Pflege religiösen Kulturguts“ betitelt.
Nürnbergers Buch ragt mit seiner Differenziertheit aus der Masse der Partei ergreifenden Religions-Sachbücher heraus. Unabhängig vom persönlichen Weltbild gilt deshalb schon wegen der vielschichtigen Bezüge zu gesellschaftlichen und weltpolitischen Debatten: unbedingt lesen!
Christian Nürnberger (2007): Jesus für Zweifler, Gütersloh.
Nicht nur der Zeit hinterher
Wie die F.A.Z. heute berichtet, haben sich Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und ZVS auf die Einrichtung einer Tauschplattform für Studienplätze geeinigt. Hintergrund ist die von ihnen selbst beschlossene weitgehende Entmachtung der ZVS bei der Studienplatzvergabe. In deren Folge bewerben sich nun allsemsterlich zahlreiche Studienwillige bei mehreren Hochschulen, und akzeptieren dabei je nach Geduld häufig das erste und selten das beste Angebot.
Allein, hat den hohen Damen und Herren der Wissenschaftsbürokratie schonmal jemand gesagt, dass Studienplatztauschbörsen bereits in Hülle und Fülle existieren? So hat die deutsche Hochschulpolitik einmal mehr bewiesen, dass sie ihrer Zeit hinterher ist. Nicht nur, weil der Vorstoß erst jetzt kommt, sondern auch, weil es tatsächlich Serviceleistungen gibt, die kommerzielle Anbieter mindestens genau so gut (weil effektiv und kostensparend) abdecken können.
Die Frage aller Fragen
Überholte Technik dominiert die Szene so sehr, dass sie dem Kinobesucher fast psychedelisch entrückt erscheint: Während in der Fernschreibzentrale junge Fauen in emsigem Stakkato auf ihre Schreibmaschinen einhacken, meint der Beobachter mit heutigem Kenntnisstand, dass sich im Hintergrund ein unheilvolles Geschehen wie bleierner Nebel dem Angesicht der Erde nähert. Haftbefehle gegen Stauffenberg und Goebbels - welcher soll weitergegeben werden? Der diensthabende Offizier kommt nur kurz ins Grübeln - natürlich beide.
Diese Art, den Showdown zwischen Widerständlern und dem Führerhauptquartier zu inszenieren, ist typisch für "Operation Walküre". Regisseur Bryan Singer gelingt es, die Entschlossenheit von Stauffenberg und die Bedeutung des Geschehens zu transportieren, ohne dabei die kleinen Stolpersteine und den Faktor Zufall aus den Augen zu verlieren. Die Dramaturgie des Films ist dabei preußisch-genau mit der motivischen Dichte und Verschlungenheit einer Wagner-Oper: Auch der unbedarfte Zuschauer ahnt, dass der Spiel-Schwertkampf von Stauffenbergs Kindern zu den schmetternden Klängen des "Walkürenritts" mehr beinhaltet als die zündende Idee, wie das Attentat samt politischer Machtübernahme zu bewältigen sei. Gleichzeitig erinnern die Texte, in denen beispielsweise Hitler sagt, er wünsche "es gäbe mehr Männer wie [Stauffenberg]" in ihrer ahnungsvollen Doppeldeutigkeit fast schon an Shakespeare.
Sein Momentum gewinnt der Thriller mit ernstem Hintergrund denn auch nicht aus dem eigentlichen Geschehen, dessen Ausgang ja bekannt ist. Vielmehr wirkt er durch das ständig sichtbare Ringen zwischen der stringenten Ausführung eines militärischen Plans auf der einen und Zufall und menschlichem Zweifel auf der anderen Seite. Von diesem Zaudern werden alle Dienstränge gleichermaßen erfasst: Hier bekommt General Olbricht plötzlich (und zurecht) Angst vor der Linientreue seines Vorgesetzten Fromm, dort wollen Stabsunteroffiziere "in jedem Fall auf der richtigen Seite" stehen. Indem er das Innere seiner Protagonisten auf die Bühne zerrt, antwortet der Regisseur auf die zweitwichtigste Frage zu "Operation Walküre": Nein, das deutsche Volk erhält durch diesen Film keine völlig weiße Weste!
Darüber bringt der Film aber auch eine der zentralen Fragen der Historiker ins Bewusstsein: Im Gegensatz zu "Der Untergang" legt "Operation Walküre" ein vorzeitges Ende des Hitler-Regimes nämlich als durchaus möglichen Pfad der Geschichte nahe. Und im Anschluss daran die Überlegung: Wie wichtig ist die Person Adolf Hitler für das Deutschland der Jahre 1933-1945?
Karriere oder Sackgasse?
Doppelt schlau?
Wer also schon immer wissen möchte, ob er "doppelt schlau" ist, hat jetzt die einmalige Gelegenheit, es herauszufinden. Aber Achtung: An einigen Orten steigt der Event bereits eine Woche früher ;-)
Narrenhände beschmieren...

Der Blick in Standardwerke aus den meisten Uni-Bibliotheken jedoch schimpft dieses Selbstbild Hohn: Randmarken und Unterstreichungen, zunächst dünn mit Bleistift, dann dicker, schließlich mit Textmarker, Kugelschreiber oder Füller symbolisieren vor allem dieses: Egoismus und Ignoranz.
Denn während die "erste Generation" das teure, von der Allgemeinheit zur Verfügung gestellte Werk so nutzt, als gehöre es ihr, bleiben für die nachfolgenden nur die weißen Flecken im Graffiti-Teppich. Konzentriertes Arbeiten ausgeschlossen, kopieren zwecklos, wohl dem, der sich wichtige Bücher selbst leisten kann!
Bände spricht auch das, was da gekritzelt wird: ganze Seiten unterstrichen, mehrere Absätze in Folge markiert, daneben dick ausgemalte Ausrufungszeichen. Nicht gerade ein virtuoser Umgang mit dem Text. Und macht man sich die Mühe, die wenigen geschriebenen Anmerkungen zu lesen, entpuppen diese nicht selten als völlig daneben. Je bestädiger die Tinte, desto schlimmer. Offenbar sind es also wirklich "Narrenhände", die beschmieren...
Bewegt sie sich doch?
Damit hebelt sich die EU, deren erklärte Strategie es ist, durch direkte (Subventionen) und indirekte (Abbau von Handelsbarrieren) wirtschaftliche Vorteile einen Anreiz zur Demokratiesierung und Rechtsstaatlichkeit zu liefern, selbst aus. "Wie ein Schüler, dem man sagt, er habe die Prüfung bestanden, bevor er sie abgelegt hat", schreibt die österreichische Zeitung "Der Standard".
Kühle Analytiker hatten bereits bei der ersten Osterweiterung ein unbestimmtes Bauchgrimmen, das sich in der zweiten Runde angesichts Rumäniens und Bulgariens verschlimmerte. Und endlich zieht auch die EU-Kommission Konsequenzen - 500 Millionen Subventionen für Bulgarien bleiben nun im EU-Säckel. Bemerkt der Koloss endlich den Selbstbetrug mit den schön-formulierten Forschrittsberichten? Im Moment gilt jedenfalls: Sie bewegt sich doch.
Verbessert eure Grammatik!

Das Stichwort "Nutzerfreundlichkeit" ist in aller Munde. Warum es also nicht auch auf ein Buch anwenden, das seinen Nutzern schnell und präzise Informationen im schreibenden Arbeitalltag liefern soll? - Das dachten sich wohl auch Forscher der Uni Kassel, und legten gemeinsam mit der Duden-Redaktion ein Projekt zur "Grammatikbenutzungsforschung" auf. Damit soll endlich einmal empirisch geprüft werden, was eine "gute" Grammatik denn aus Nutzersicht ausmacht. Wer mitmachen will bei der ersten deutschen Grammatikverbesserung, kann das auf der Homepage des Projekts tun. Und damit vielleicht gleich zu einer doppelten Grammatik-Verbesserung beitragen: der des Buches und der im praktischen Sprachgebrauch, wenn wir dieses dann alle lieber und öfter konsultieren...
Hirn am Steuer
Jetzt müsste ich nach links fahren", denken Sie - und Ihr Auto steuert elegant genau in diese Richtung. Zukunftsmusik? Nicht an der TU Braunschweig. Ein dort entwickeltes Verfahren ermöglicht es, ein Fahrzeug allein mit Hilfe der Hirnströme zu lenken. Einige Konzentration ist dennoch vonnöten: der Fahrer muss seinen Blick auf einen von zwei Bildschirmen mit Schachbrettmuster lenken, die Steuerung reagiert nämlich auf Signale des Sehzentrums. Können Sie sich alles nicht so richtig vorstellen? - Hier gibt's einen kurzen Film:


