sciencegarden Blog

Warmwasserprozession

In der Fastenzeit verzichten viele (anonyme) Christen auf harte Drogen, Getränke mit zu hohem Alkoholgehalt, auf rohes Fleisch oder die Zigarette danach. Der Künstler Nicolas Kerksieck nimmt die Sache hingegen ernster und geschult an Joseph Beuys: er tut wirklich etwas. Zehn Tage lang wird er 800 Liter Bodenseewasser zu Fuß auf den Dorfberg tragen, erhitzen, reinigen und wieder zum See zurück schleppen. Bergwanderer wissen, dass der Abstieg den Schmerz bringt. Schon nach kurzer Zeit wird Kerksieck im Schweiße seines Angesichts zu existieren beginnen. Im buddhistischen Kulturkreis würde man die Aktion eine Gehmeditation nennen. Das Wasser wird bei der Aktion verwandelt, es wird zur religiösen Reliquie. Die Kunstszene wird sich ärgern können, das sakralisierte Nass wird zwar im Wert steigen, aber nicht im Geldwert. Die Kunst von Nicolas Kerksieck passt generell nicht über das Luxussofa. Wie die Aktion den Künstler verwandeln wird, das wird sciencegarden ihn nachher fragen.

Eröffnung der Warmwasserprozession: Sonntag, 22. März 2009, 11:30 Uhr. Nähere Infos unter: www.warmwasserprozession.de oder über die Galerie Vayhinger.

Lexikongigant (fast) für lau

Historisches Wörterbuch der Philosophie

Das Historische Wörterbuch der Philosophie ist ein gedruckter Superlativ. Die 12 Textbände im Lexikonformat gelten – mit rund 3.800 Artikeln und 1.500 Autorinnen und Autoren – als eines der größten geisteswissenschaftlichen Editionsprojekte weltweit und bilden zusammen laut Verlagswerbung „das umfangreichste und bedeutendste philosophische Begriffslexikon aller Zeiten“. Und das ist wahrlich kein PR-Gehuber. Fast jeder, der in Deutschland eine Geisteswissenschaft studiert, hat „es“ im ersten Semester kennen gelernt, seitdem ehrfürchtig bestaunt und immer wieder mit Genuss und Gewinn in die Hand genommen und die eng bedruckten, gehaltvollen Texte beackert. Allein die Anschaffungskosten von um die 2000 Euro (Neupreis) verhinderten bisher, dass man sich die alterslose Lexikon-Diva wie andere, aber weitaus günstigere, Nachschlagewerke selbst ins Regal stellte.

Zu ihrem 60jährigen Bestehen offeriert die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) aus Darmstadt das Standardwerk des Schwabe-Verlags, das sie in Lizenz vertreibt, nun für kurze Zeit zu einem sensationellen Preis. Der dürfte – Liebhabergefühle vorausgesetzt – womöglich auch notorisch klamme Studierende und Doktoranden zum Nachdenken anregen.

Im „HWPh“, so das liebevolle Kürzel des Geistes-Giganten, werden alle wichtigen Begriffe der Philosophie behandelt, Namen von Schulen und Richtungen ebenso wie die philosophischen Termini der Gegenwart und der Philosophiegeschichte, aber auch philosophisch relevante Begriffe angrenzender Fachgebiete wie Theologie, Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Politik, Jurisprudenz und sogar der Naturwissenschaften. Unter den Einträgen kommt die Manie ebenso zu Wort wie Liebe und Logik. Auch Altphilologen, Historiker und Germanisten haben an diesem Werk gewiß Freude. Die begriffsgeschichtliche Darstellung zeigt die Herkunft und Genese der Begriffe auf und beschreibt den Wandel ihrer Bedeutung und Funktion im Laufe der Jahrhunderte. Und weil das Editionsprojekt bereits 1971 begann, aber mit einem Vierteljahrhundert Verspätung erst 2005 abgeschlossen werden konnte, dokumentiert es darüber hinaus auch eine Begriffs-Geschichte in sich selbst. Dennoch sind alle Artikel einheitlich aufgebaut, dafür aber unterschiedlich lang und – wie sollte es bei einem derart massiven Editionsprojekt anders sein – unterschiedlich gut lesbar. Neben zahlreichen Literaturbelegen wird jeder Artikel durch Literaturhinweise abgerundet. Der Registerband bietet über 30.000 Verweise einschlägiger philosophischer Termini auf die Artikel des Gesamtwerks und zu jedem Artikel sind ergänzende Nachbarartikel angegeben. Die beigefügte CD-ROM beinhaltet den Text aller 13 Bände, inklusive Volltextsuche und erweiterte Suchfunktionen.

12 Textbände und ein Registerband (nur geschlossen beziehbar), zusammen über 9182 Seiten mit etwa 3800 Stichwörtern, Fadenheftung, Ganzleinen, CD-ROM kosten vorübergehend nur noch € 798,-. Einzige Voraussetzung: die – allerdings günstige – Mitgliedschaft bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft.

Internationale Tagung zur Doktorandenausbildung

Die dritte Tagung des internationalen "F&F-Netzwerkes", eines internationalen Netzwerks zur Erforschung der Doktorandenausbildung, findet vom 23. bis 27. März in Kassel statt. Die Netzwerkkonferenz wird vom INCHER-Kassel - verantwortlich Prof. Dr. Barbara M. Kehm - in Zusammenarbeit mit dem Center for Innovation and Research in Graduate Education/CIRGE der University of Washington/Seattle organisiert.
58 Expertinnen und Experten aus 21 Ländern befassen sich mit dem Thema "The Policy Potential of Innovation and Internationalisation in PhD Education". Themenschwerpunkte sind:

(a) Internationalisation and Inequality in Doctoral Education: The Policy Response;
(b) Diversity of Students, Perspectives and Modes of Inquiry in Doctoral Education: Current/National Policies as They Relate to Diversity;
(c) Promoting Intellectual Risk-Taking.

Weitere Informationen:
http://www.uni-kassel.de/incher

Promotionsqualen

"Zum erstenmal begegnete mir hier etwas, was ich bei jeder späteren Arbeit
wieder erfahren habe: Bücher nützen mir nichts, solange ich mir die
fragliche Sache nicht in eigener Arbeit zur Klarheit gebracht hatte. Dieses
Ringen um Klarheit vollzog sich nun in mir unter großen Qualen und ließ mir
Tag und Nacht keine Ruhe. Damals habe ich das Schlafen verlernt, und es hat
viele Jahre gedauert, bis mir wieder ruhige Nächte geschenkt wurden. Nach
und nach arbeitete ich mich in eine richtige Verzweiflung hinein. Es war zum
erstenmal in meinem Leben, dass ich vor etwas stand, was ich nicht mit
meinem Willen erzwingen konnte. […] Oft hatte ich mich damit gerühmt, dass
mein Schädel härter sei als dickste Mauern, und nun rannte ich mir die Stirn
wund, und die unerbittliche Wand wollte nicht nachgeben. Ich sagte mir oft
selbst, dass es ganz unsinnig sei. […] Aber Vernunftgründe halfen nichts.
Ich konnte nicht mehr über die Straße gehen, ohne zu wünschen, dass ein
Wagen über mich hinwegführe."

Edith Stein (1891- 1942)

Aus dem Leben einer jüdischen Familie, Edith Stein Gesamtausgabe, Bd. 1, S. 226f. (Danke an Marcus Knaup aus Freiburg für den Hinweis auf das Zitat.)

Corpus Delicti

Juli Zehs neuer Roman "Corpus Delicti" ist soeben erschienen, aber einen Geschmack über den Text hinaus kann man am 13. März in Leipzig im Werk II bekommen. Die Autorin wird nicht als bloße Vorleserin antreten, sondern legt sich ins Zeug. Zusammen mit den Musikern von "Slut" sind Grenzgänge zwischen Hörspiel, Lesung und Theater zu erwarten. Neue Literatur trifft auf Musik, einmal jenseits der Oper.

Veranstaltungsinfos: 

http://werk-2.de/program.php?program_id=274&date=2009-03-13

Infos zur Autorin: www.juli-zeh.de/

Früher

"Die Universitäten ermöglichen es jungen Menschen, eine Reihe von Jahren außerhalb aller gesellschaftlichen Gruppen und Verpflichtungen zu stehen, wirklich frei zu sein."

Hannah Arendt (1906-1975)

Die bürgerliche Welt

"Kurz, die bürgerliche Welt stirbt und lebt; indem sie stirbt. Es ist ihre spezifische Form der Selbstbehauptung, aus Untergängen Überlebenskräfte zu gewinnen und sich am eigenen Grabe Gesundheit zu besorgen. Wenn Thomas Mann von sich behauptet, er habe in seinem ganzen Leben immer nur die eine Geschichte des Verfalls erzählt, so wäre er, indem er sie mit jenem "bösen Blick" erzählte, den man ihm attestiert hat, gerade nicht die große Abschlussfigur der bürgerlichen Epoche, sondern einer der Repräsentanten, deren kritischer Begleitung sie ihre Dauer verdankt. (...)"

"Die verbreitete Neigung, eine bürgerliche Lebenspraxis mit einer antibürgerlichen Rhetorik zu verbinden, die private Existenz an Maßstäben zu orientieren, die man gleichzeitig im Öffentlichen diffamiert, zeigt eine tiefe Unsicherheit an: das verlorene Vermögen, zu sich selbst zu stehen, Gegnerschaften zu ertragen und Kritik nicht nur auszuhalten, sondern sich und was man ist daran zu messen."

Joachim Fest: Bürgerlichkeit als Lebensform. Rowohlt, Reinbek: 2007 

Klimaverantwortung als Verteilungsproblem

Wer trägt die Verantwortung für die Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen, wer trägt die Verantwortung für die Anpassung an die nicht verhinderten oder nicht verhinderbaren klimatischen Effekte? In der internationalen Diskussion sind zu diesen Fragen eine verwirrende Vielfalt von Zuteilungsregeln vorgeschlagen worden. Sie spiegeln jeweils unterschiedliche Gerechtigkeitsvorstellungen, aber auch unterschiedlich optimistische Einschätzungen ihrer politischen Durchsetzbarkeit wider. Ein grundlegender Dissens betrifft die Rolle des Verursacherprinzips in seiner historisch rückwärtsgewandten Anwendung: Gibt es stichhaltige Gründe, diejenigen Industrieländer besonders zu belasten, die im 19. und 20. Jahrhundert zu einem besonders hohen Anteil zur Klimaveränderung beigetragen haben?

Über diese und weitere Fragen spricht der Philosoph Dieter Birnbacher in einem Vortrag am 2. März 2009 im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen.

Weitere Informationen:
http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-173.html

Klein four

The path of love is never smooth
But mine's continuous for you
You're the upper bound in the chains of my heart
You're my Axiom of Choice, you know it's true

Was, bitte schön, ist das, mag sich der eine oder andere fragen?! Die Mathematiker unter unseren Lesern werden sich jedoch freuen: Endlich eine klare Sprache, ist der Text doch gespickt mit Anspielungen auf die Mathematik - continuous, upper bound, Axiom...!

Es handelt sich dabei um die erste Strophe des Smash Hits Finite Simple Group (of order two) von der Gruppe klein four. klein four sind eine acapellea Mathematiker-Band der amerikanischen Northwestern University, die mit abgeänderten Coverversionen und eigenen Liedern die Zuhörer amüsieren.

Wer die Gruppe hören möchte, kann dies beispielsweise hier und hier (wenn auch neun Monate zu früh) tun. Die Webseite der Gruppe mit mehr Informationen ist unter http://www.kleinfour.com/ zu finden.

Und für alle Mathematiker und Physiker, aber auch für diejenigen, die sich mit Mathematik eher schwer tun, hier die musikalische Einstimmung auf die nächste erste, zweite oder dritte Ableitung: I will derive!

So bekommen Bakterien ihr Fett weg

Forscher am Max Plack Institut für Infektionsbiologie in Berlin haben jetzt herausgefunden, wie Baktieren menschlichen Zellen Fett entziehen können. Ähnlich wie Viren leben auch einige Bakterien innerhalb von Zellen und sind, da sie die Zelle nicht verlassen können, um draußen Nährstoffe aufnehmen zu können, darauf angewiesen, den Zellen, in denen sie leben, Nährstoffe zu klauen.

Die Forscher am Max Planck Institut um Dagmar Heuer und Thomas Meyer konnten jetzt zeigen, wie eine bestimmte Spezies, die Chlamydien, innerhalb einer Zelle an das lebenswichtige
Fett kommen: sie manipulieren ein zelluläres Protein, das so genannte Golgin 84, das normalerweise in der Zelle wichtig ist um den Fetthaushalt zu steuern. Durch diese Manipulation verliert die Zelle die Kontrolle über das zentrale Fett-Verteilungs-System, den so genannten Golgi-Apparat. Die Bakterien, die nun Kontrolle über den Golgi-Apparat haben, versammeln ihn um sich herum und haben so direkten Zugang zum Fett der Zelle. Wenn die Forscher die Bakterien daran hinderten, den Golgi-Apparat zu entführen, konnten die Bakterien sich nicht mehr so gut vermehren.

Die Ergebnisse der Forscher wurden im Fachmagazin Nature veröffentlicht.

Stipendien für Architekturstudenten

Für das Sommersemester 2009 vergeben DETAIL, die internationale Zeitschrift für Architektur, und die Sto-Stiftung, Stiftung zur Förderung junger Menschen aus dem Bereich Bauwesen und Architektur, erstmals das DETAIL Stipendium.
Das Stipendium richtet sich an vier Studierende der Fachrichtung Architektur an deutschsprachigen Hochschulen, die den Regelabschluss Diplom-Ingenieur/Master anstreben. Es beinhaltet 500 Euro/Monat über einen Förderungszeitraum von drei Jahren ab dem Sommersemester 2009 sowie Praktika in international namhaften Architekturbüros und Industrieunternehmen.

Gerade diejenigen, die ohne ein Stipendium nicht studieren könnten, sollen unterstützt werden. Denn seit Einführung der Gebühren und aufgrund weiter ansteigender Lebenshaltungskosten ist ein Studium für viele talentierte junge Menschen nur sehr schwer finanzierbar. Die Einführung der verschulten Bachelorstudiengänge mit einem knackigen Zeitplan lässt kaum noch Platz, um sich ein Zubrot durch Nebenjobs zu verdienen.
Internationale Referenzen, Knowhow und Erfahrungen sind wesentliche Aspekte für gute Jobperspektiven. Deshalb ist es wichtig, die vier Stipendiaten nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern auch ein gutes fachliches Fundament zu schaffen.

Bewerbungsschluss für das Sommersemester 2009 ist der 9. März 2009. Informationen und Bewerbungsunterlagen finden sich unter www.detailstipendium.de

Nicht nur der Zeit hinterher

Wie die F.A.Z. heute berichtet, haben sich Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und ZVS auf die Einrichtung einer Tauschplattform für Studienplätze geeinigt. Hintergrund ist die von ihnen selbst beschlossene weitgehende Entmachtung der ZVS bei der Studienplatzvergabe. In deren Folge bewerben sich nun allsemsterlich zahlreiche Studienwillige bei mehreren Hochschulen, und akzeptieren dabei je nach Geduld häufig das erste und selten das beste Angebot.

Allein, hat den hohen Damen und Herren der Wissenschaftsbürokratie schonmal jemand gesagt, dass Studienplatztauschbörsen bereits in Hülle und Fülle existieren? So hat die deutsche Hochschulpolitik einmal mehr bewiesen, dass sie ihrer Zeit hinterher ist. Nicht nur, weil der Vorstoß erst jetzt kommt, sondern auch, weil es tatsächlich Serviceleistungen gibt, die kommerzielle Anbieter mindestens genau so gut (weil effektiv und kostensparend) abdecken können.

Nerds III

Menschen können ja sooo kompliziert sein. Wie viel einfacher und schöner ist da die Kommunikation Mensch-Maschine? Und wie wunderbar ist es da erst, wenn Maschine mit Maschine kommuniziert?!
Dass dies weit über den Austausch von Nullen und Einsen hinausgehen kann, zeigt der im Juni letzten Jahres erschienene Film WALL-E. Die Erde wurde von uns Menschen endgültig zugemüllt und verlassen. Während die Nachkommen der letzten Erdbewohner nun schon 700 Jahre auf einem Vergnügungsraumschiff leben, von Robotern umsorgt und unfähig, sich selbst zu bewegen oder die reale Welt wahrzunehmen, wird auf der Erde aufgeräumt. Von einem einzigen, letzten Roboter: WALL-E, dem Waste Allocation Load Lifter – Earth-Class. Dieser hat in den Jahrhunderten der Einsamkeit dazugelernt, ist emotional, sammelt Lieblingsstücke und träumt von der Liebe, die er, wie soll es anders sein, von einem Video mit einem Musicalfilm lernt. Eines Tages kommt eine nagelneue Raumschiffdrohne auf der Suche nach Leben auf die Erde. Für WALL-E ist es (zunächst unerwiderte) Liebe auf den ersten Blick. Als die Drohne wieder vom Mutterschiff abgeholt wird, gibt es auch für WALL-E kein Halten und er folgt ihr ins Abenteuer.
Der Film funktioniert, auch wenn die Handlung nur bedingt überraschend ist, durch die unnachahmliche Darstellung der Schauspieler, das heißt, der animierten Figuren. Wenn man sieht, wie sehnsüchtig, traurig, glücklich oder wütend WALL-E mit seinen Fernglasaugen schauen kann, vergisst man die Maschine und sieht den Menschen.
Für Nerds ein Pflichtprogramm, aber auch für alle anderen eine gute Wahl als Abwechslung zum hundertsten Liebesfilm ala Hollywood.

Nerds II

Nerds werden unterhaltungstaulich. Die US-amerikanische Sitcomserie The Big Bang Theory, welche bereits in der zweiten Staffel beim US-amerikanischen Sender CBS läuft, portraitiert vier Nerds schlechthin:
Sheldon, der hochintelligente, aber leider völlig lebensuntaugliche theoretische Physiker, Howard, Raumfahrtingenieur, dessen siebziger Jahre Hemden immer ein wenig zu eng sind, der bei seiner Mutter wohnt, in schwarzer Satin-Bettwäsche schläft und sich für absolut unwiderstehlich hält, der indisch-stämmigen Physiker Rajesh, der kein Wort sagt, solange sich eine Frau in der Nähe befindet und nicht zuletzt Leonard, der eigentlich ganz normal ist und versucht, zwischen der Welt seiner Freunde und der Draußenwelt, dargestellt durch die Nachbarin Penny, die natürlich jung, knackig, blond und Kellnerin ist.
Es geht um den coolsten Roboter, die neuesten Computerspiele, um Star Trek und um das zwischenmenschliche Miteinander, das ja sooo kompliziert sein kann.
Nerds lieben Nerds, deshalb schadet es nicht, wenn man selbst ein kleines bisschen Nerd ist, um diese Serie zu mögen. Aber auch alle anderen werden ihren Spaß daran haben. Leider läuft sie noch nicht im deutschen TV, aber wer einmal die Chance hat, eine Folge zu sehen, dem sei dies wärmstens empfohlen.
Hier kann man sich Ausschnitte aus der Serie Big Bang Theory anschauen!

Nerds I

Junge Wissenschaftler kommen in der Öffentlichkeit nicht immer gut weg. Das ist ja wieder so ein Nerd, heißt es dann. Eine Definition von „Nerd“ ist schwierig und im Rahmen der üblichen Nachschlagewerke nicht zu finden. Wikipedia, ein Projekt von Nerds und mit Nerds, wenn man so sagen will, versucht sich mit einer Definition. Was herausgekommen ist, ist eher Beschreibung, als Definition. Nerds, so die Quintessenz, sind lebensfremde Typen ohne maßgebliche soziale Kontakte, eigenbrötlerisch, jenseits von Gesellschaft und Moden, aber oftmals (in einem Fachgebiet) hoch intelligent und engagiert. Nerds, so heißt es dort, sind die junge Form des verrückten Professors: gern karikiert dargestellt mit wilder Mähne, Hornbrille und einer Kleidung, die aus der Jugend des Vaters stammen könnte.

Wurden Nerds bisher von Außenstehenden eher abwertend beurteilt, so hat sich das geändert. Das Deutschlandradio-Feature “Nerds, Geeks und Freaks“ vom 4. Januar 2008 kommt zu dem Schluss, dass Nerds die großen Gewinner der letzten Jahre sind. Sie haben das Wissen und die Kompetenzen, um weiterzukommen. Es ist schick, ein Nerd zu sein.

Wenn junge Forscher Nerds sind, und sciencegarden DAS Magazin für junge Forschung ist und Nerds im kommen sind: Dann dürfte auch die Zukunft für sciencegarden gesichert sein!

backprinttop

Newsfeeds

Blog-Archiv

September 2014
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293012345
Add to Technorati Favorites
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Bloggeramt.de
Mitmachen

Anzeige