Aktuell
„Es gibt keine Professionalisierung im Universitätsmanagement“
9. März 2010 - 23:00 | Autor: Moritz Trebeljahr | Typ: Meinungen
Hämophilie – Was tun, wenn das Blut nicht gerinnen kann?
28. Februar 2010 - 22:30 | Autor: Julia Merlot | Typ: Berichte
Der Mensch hat keinen Wert, sondern eine Würde
19. Februar 2010 - 19:30 | Autor: Annabel Bayatloo | Typ: Meinungen
Leidest Du noch, oder deprimierst Du Dich schon?
13. Januar 2010 - 4:26 | Autor: Benedikt Rogge | Typ: Meinungen
Aktuell im sciencegarden Blog
- Web 2.0 in Berlin
- Biographisches (Lohn)Abstandsniveau
- Automobile Männlichkeit
- Fotowettbewerb der Studentenwerke
- Förderpreis: Frauen + Medientechnologie
- DRadio Wissen
- Zitat des Tages: Raumheizer
- "Öffentliches Interesse"
- In einer Teeschale ist immer Frieden
- Übersetzungswettbewerb für Schüler und Studierende
Im Dezember bekam Rudolf Steinberg für seine Reformen als Präsident der Universität
Frankfurt den Hessischen Verdienstorden verliehen. Mit sciencegarden
sprach er über Universitäts-Manager, die Bachelorisierung des deutschen Hochschulwesens
und akademische Michelin-Sterne.
Dass es Menschen gibt, die bereits nach kleinen Verletzungen nicht mehr aufhören
zu bluten, weiß man seit dem Altertum. Inzwischen gibt es gute Therapien mit
künstlich hergestellten Gerinnungsstoffen. In Zukunft könnte eine Gentherapie
Heilung bringen, doch noch stehen Forscher vor Hürden.
Wie viel ist ein Mensch wert? Das lasse sich nicht beziffern, sagt der Theologe
und Ethiker Dr. Frank Martin Brunn und argumentiert: Der Mensch hat eine Würde,
und die ist nicht abstufbar. Ein Gespräch über die ethischen Konzepte zur Würde
des menschlichen Lebens – auch in umstrittenen Bereichen der Forschung.
Wenn Müll verrottet, entsteht klimaschädliches Methan. Gelangt es in die Atmosphäre,
richtet es großen Schaden an. Forscher arbeiten an einer Methode, dies zu verhindern.
Dazu reichen Sand, Kies, Erde – und spezielle Bakterien.
Eine Milliarde Menschen sind unternährt. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind.
Nicht der Mangel an verfügbaren Lebensmitteln, sondern ein perverses Weltwirtschaftssystem
trägt daran Schuld. Mauricio García vom Schweizer Hilfswerk Swissaid
sprach mit sciencegarden darüber, warum auch in ressourcenreichen Ländern
wie Kolumbien Menschen arm sind und was dagegen zu tun ist.
Bei der Depression dürfen wir nicht nur auf das kranke Individuum schauen. Wir
müssen auch die gesellschaftlichen Ursachen des Leidens erkennen. Um die Depression
zu bekämpfen, fordern viele eine bessere Diagnostik und therapeutische Versorgung.
Der psychiatrische Blick übersieht jedoch die gesellschaftlichen Ursachen und
die politische Dimension depressiver Symptome. Das darf so nicht bleiben.
Selbstfindung
per pedes ist groß in Mode. In seinem Buch „Wohin pilgern wir?“ erklärt Notker
Wolf, warum der Weg nicht das Ziel ist, und erzählt von mittelalterlichen Reisenden,
denen die Pilgerfahrt als Alibi für ihre Abenteuerreisen diente. Die bewundernswerte
Kenntnistiefe des Autors, gepaart mit seinem herzlichen Humor, macht das Buch
zu einem Lesevergnügen.
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